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Adressbuch Solingen 1931

Adressbuch Solingen 1901

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Niedergang einer Stadt!

Solingen immer
l(i)ebenswerter

Z-Solingen-Ohligs Ansichten, 1992

SO ENTSTAND DIE DÜSSELDORFER STRASSE
Ralf Rogge vom Stadtarchiv erzählt:
Das Gebiet um den 1867 eröffneten Bahnhof Ohligs unterlag in kurzer Zeit einem enormen städtebaulichen Aufschwung. Um all die Bauwünsche realisieren zu können, sah sich die Verwaltung der Stadt Merscheid gezwungen, regelnd einzugreifen. Die Struktur der traditionellen Bebauung in den Hofschaften (Hüttenhaus, Bockstiege) wurde deshalb schon zu Beginn der 1870er Jahre zugunsten einer modernen Stadtentwicklung in einem System von Straßen aufgegeben. Als Teil der ehemaligen Merscheider Bezirksstraße erhielt die heutige Düsseldorfer Straße als zentrale Verbindung die Bezeichnung der nächsten Stadt im Westen: Düsseldorf. Hauptstraße konnte man sie damals noch nicht nennen, noch lag der Schwerpunkt des Gemeinwesens in Merscheid. Die gleichzeitige Benennung der Kölner Straße (heute Bonner Straße) zeigt die rheinische Orientierung.
Quelle: ST Online

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Heute kennt jeder die zentrale Achse vom heutigen Hauptbahnhof bis hinunter ins Unterland als “Düsseldorfer Straße”, wie das Strassenschild Ende der 60er Jahre mit schlichten Linien Dekor es dokumentiert.
Die Fußgängerzone wurde am 7. November 1975 eingeweiht. Quelle: Ohligs aktuell

Blick vom Bahnhofsvorplatz in die Düsseldorfer Straße hinein.

Blick in Richtung Bahnhof

Das sehr schöne Eckhaus mit dem markanten Zwiebeltürmchen steht auf der Düsseldorfer Strasse 35, Ecke Wittenbergstrasse. Seit etwa 2001 ist dort unter anderem die Parfümerie DOUGLAS eingezogen. Zuerst war das Kaufhaus PAUL STEEG dort seit ca.1910 dort ansässig.
Paul Steeg lebte seit 1905 an der Düsseldorfer Straße, betrieb den Zentral-Basar gleichen Namens. Zwölf Mitarbeiter hatte die Firma, aus der sich Steeg bereits Anfang 1933 zurückzog. Alle kauften bei ihm, bis er in der Reichspogromnacht im November 1938 von eben diesen Menschen weggetrieben wird. Der bekannte Ohligser Kaufmann überlebt bereits die nächste Nacht nicht mehr. Im Kölner Jüdischen Asyl stirbt der 64-Jährige an Herzversagen. Danach prägten in diesem Gebäude das HEKA-Kaufhaus und das Kaufhaus Altmann viele Jahrzehnte das Strassenbild, bis die eben diese Parfümerie dort einzog. Quelle: Internet

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Die Düsseldorfer Straße in Richtung Bahnhof. Seit dem 05.10.2012 hat das das Modeunternehmen Gerry Weber dort mit dem “House of Gerry Weber” in den Räumen der ehemaligen Drogerie SCHLECKER an der Düsseldorfer Straße 40, Ecke Forststrasse, einen neuen Store eröffnet. Bis 1938 war das Herrenkonfektionsgeschäft der Gebrüder Davids dort ansässig. Am 28.01.1938 wurde das Geschäft “arisiert”, das heißt, an einen nichtjüdischen Besitzer zwangsweise übertragen. Die Artmeier HG aus Solingen führte das Geschäft als Filiale wahrscheinlich bis Kriegsende weiter.
Nach dem Krieg hat sich dann in den unteren Räumen irgendwann ein Schlecker Markt eingemietet. Im ersten Stock war bis ca.2002/03 das Café VENEZIA zu Hause. Dort befindet sich seit 2004 eine Rechtsanwaltskanzlei. Nach der Insolvenz und dem Auszug von Schlecker wurden die Räumlichkeiten für Solinger Verhältnisse schnell wieder vermietet.

Die Düsseldorfer Straße am Marktplatz

Damals: Alleestraße

Evangelische Stadtkirche Ohligs mit Postamt
20.04.1865 Grundsteinlegung
15.08.1866 Einweihung

Heute: Wittenbergstraße

 Blick auf das kaiserliche Postamt
an der Alleestraße

Das Postamt Wittenbergstraße, mit Eingang an der Nippesstraße
ist seit dem 29.11.2010 geschlossen.

Die Parkstraße

Die Keldersstraße in Richtung Busbahnhof, rechts, nicht auf den Fotos zusehen, die Kelders-Passage.

Die Forststraße mit Kreuzung Talstrasse in Richtung Rhein- & Südstraße.
Links im Bild sieht man noch ein Stück von der Ohligser Festhalle, die 1904 eingeweiht wurde.

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